Fit auf 6 Beinen - Teil 1

    #HundeKolumne // Fit auf 6 Beinen (Teil 1)

    Pünktlich zum neuen Jahr wird es sportlich auf dem Blog! Darf ich vorstellen: Meine neue Fitnessreihe Fit auf 6 Beinen startet mit 3 coolen Übungen, die Du problemlos mit Deinem Hund draußen nachmachen kannst! Damit sparst Du ordentlich Geld für das Fitnessstudio, dass zum Jahresanfang eh total überfüllt ist und verbringst gleichzeitig noch eine tolle Zeit mit Deinem Hund. Also Sportschuhe und werde Fit auf 6 Beinen!

    Die Mischung aus Kopf- und Geschicklichkeitsarbeit trainiert die geistige Fähigkeit Deines Hundes und Du trainierst Deine Muskeln. Die Übungen lassen sich bequem im Park oder im Wald nachmachen und benötigen kein weiteres Equipment. Deinem Hund solltest Du allerdings vorher (oder wenn er ein schneller Lerner ist auch währenddessen) ein paar Übungen beibringen: Stups, Männchen, Sitz und Platz.

    Roll Dich – Das Rollen kann natürlich auch durch ein einfaches Platz ersetzt werden. Wenn Du aber gerne die Übung mit dem Rollen machen möchtest, kannst Du Dein Hund in ein Platz ablegen und mit einem Leckerlie zum Rollen / seitlich liegen führen. Dazu führst Du das Leckerlie am besten unter der Nase des Hundes zur Schulter, sodass sich Dein Hund auf die Seite legt. Und dann führst Du das Leckerlie einfach weiter, dass Dein Hund sich auch noch rollt.

    Stups – Stups bringst Du Deinem Hund am besten bei, wenn Du ihm Deine Hand vor die Nase hältst. Sobald Dein Hund sich Richtung Hand bewegt oder sie gar berührt, klickerst Du bzw. bestätigst ihn positiv mit Leckerlie oder einem Lob. Das wiederholst Du solange, bis Dein Hund direkt Deine Hand berührt und führst das Wort „Stups“ ein.

    Männchen – Das Männchen kannst Du Deinem Hund am besten aus dem Sitz heraus beibringen. Führe dazu ein Leckerlie über den Kopf Deines Hundes, sodass er sich aufrichtet. Lobe ihn allerdings nur, wenn er in der gewünschten Haltung ist – nicht so gierig wie auf meinen Sportbildern, sondern brav im Männchen sitzend. Wenn das gut geklappt hat, führst Du dazu ein Wortzeichen ein.

    Sitz und Platz wird Dein Hund ja wahrscheinlich schon beherrschen, sodass ich Dir dazu jetzt keine Einführung mehr gebe.

    Vorbereitung für Fit auf 6 Beinen – Aufwärmen

    Wie vor jeder Sporteinheit solltest Du einige Dinge vorher beachten. Dein Hund, wie auch Du selbst, sollte nicht mit vollem Magen trainieren. Daher sollte es vorher nur eine kleine Portion geben – beim Training kriegt Dein Hund ja auch noch Leckerlies. Ein gut sitzendes Geschirr ist ebenfalls sinnvoll, wenn Dein Hund während des Trainings an der Leine bleibt. Zum Aufwärmen könnt ihr ein paar Minuten zusammen joggen. Wir laufen immer rund 15 Minuten, die ersten 5 Minuten werden allerdings dafür genutzt, dass Inka in Ruhe schnuppern und sich lösen kann.

    Die 3 Übungen werden im Zirkel absolviert. Nach den 3 Übungen kannst Du jeweils eine Runde mit Deinem Hund joggen, bevor Du mit den Übungen wieder beginnst. Ich selbst mache immer ungefähr 3-4 Durchgänge.

    1. Übung: Unterarmliegestütz <-> Roll Dich

    Für die erste Übung kannst Du entweder eine Matte mitnehmen, oder sie einfach auf dem Rasen machen. Bei der klassischen Unterarmliegestütz liegst Du parallel zum Boden. Dein Gewicht ist auf Armen und Fußspitzen und Dein gesamter Körper ist angespannt. Achte darauf, dass Dein Rücken und Dein Po mit dem gesamten Körper auf einer Höhe ist. Während Du die Übung hältst, gibst Du Deinem Hund das Kommando zum Rollen. Die Übung hältst Du rund 30 Sekunden.

    2. Übung: An der Wand sitzen <-> Rumgehen

    Die zweite Übung Deines Fit auf 6 Beinen Workouts wird an einem Baum oder einer Wand ausgeführt. Dazu drückst Du Deinen Rücken an die Wand, während Du Dich in die Luft setzt. Stell Dir vor, Du würdest auf einem imaginären Stuhl sitzen. Deine Knie sollten im rechten Winkel sein und nicht über Deine Füße schauen. Während Du die Übung hältst, führst Du Deinen Hund mit einem Leckerlie um Deine Beine herum. Variiere bei den verschiedenen Durchgängen die Richtung. Halte so lange, bis Dein Hund 10-15x Deine Beine umrundet hat.

    3. Übung: Squats <-> Männchen

    Die dritte Übung ist ebenfalls für Deine Beine. Squats, also Kniebeugen, kennst Du sicherlich schon. Bei der Ausführung ist wichtig, dass Du mit Deinem Po nach hinten und Richtung Boden gehst. Deine Knie dürfen dabei nicht über Deine Fußspitzen gelangen, sonst wirst Du eventuell Probleme mit Deinen Knien bekommen. Während Du Deinen Squat ausführst, gibst Du Deinem Hund das Kommando zum Männchen. Entweder Dein Hund macht dann ein sauber ausgeführtes Männchen oder Du lässt ihn, wie auf den Bildern zu sehen, sich ganz Strecken und Deine Hand anstupsen. Da das Fotostudio so aufregend für Inka war, habe ich die unsaubere Ausführung auch gelten lassen. Für eine Zirkelrunde des Fit auf 6 Beinen Workouts machen Du und Dein Hund dann 15-20 Wiederholungen.

    Im Februar geht es weiter mit dem zweiten Teil der Reihe Fit auf 6 Beinen! Wie hat Dir der erste Post gefallen?

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    Nicole, 24 Jahre, aus Berlin. Ich bin eine leidenschaftliche Läuferin, Weltenbummlerin und experimentier- freudige Küchenfee, absolute Leseratte und liebe es Zeit mit meiner kleinen Hündin zu verbringen.

    Impressum & Datenschutzerklärung // Vielen Dank an Fotomanufaktur Elsner für das Profilbild und an André Krenz Photography für die Bilder im Header.

    * Die mit Sternchen gekennzeichneten Produkte wurden mir im Rahmen einer Kooperation kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dennoch gebe ich immer meine ehrliche und unabhängige Meinung wieder.

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